Zuerst wurden wir von Frauke tüchtig aktiviert: „double double sit sit …“ zu zweit, zu viert … Braucht es dafür vor allem Konzentration oder Motivation oder was sonst noch?
Sandrine machte heute einen interessanten interaktiven Mini-Input zu Ursachen, Auswirkungen und Behandlungen von Prüfungsängsten. Als möglichen Umgang mit Prüfungsangst stellte sie Methoden wie das Vorstellen von Ressourcenpersonen und drei Energieübungen aus der Kinesiologie vor, die wir alle ausprobierten.
Nach einem allgemeinen Feedback gaben wir Rückmeldungen nach vorgegebenen Rubrics zu Qutputqualitäten. Unter anderem kam ich zum Schluss,
- dass Rubrics zu einer objektiveren Einschätzung beitragen können,
- dass eine sinnvolle Operationalisierung der Outputqualitäten jedoch recht anspruchsvoll ist und
- dass die Einschätzungen auch unterschiedlich ausfallen können.
Beim verwendeten Rubric fände ich noch eine zusätzliche Kategorie zum Inhalt hilfreich (z.B. zu Richtigkeit, Relevanz und Vielfalt).
Schliesslich erprobten wir die Struktur-Lege-Methode am Beispiel des gelesenen Textes zur Werkstatt-Methode. Die Legearbeit war für mich persönlich etwas chaotisch. Geschätzt habe ich jedoch die Möglichkeit zur Reflexion auf der Metaebene. Ich kann mir gut vorstellen, die Methode in meinem Unterricht einzusetzen. Dabei würde ich besonders auf die Einhaltung der Spielregeln achten (nur jemand legt und kommentiert, die anderen hören zu) und allenfalls die Grösse der Arbeitgruppen frei stellen (alleine oder max. zu viert). Ich denke, dass so die individuell unterschiedlichen Lernarten mehr berücksichtigt würden.


