Studiengang S2 PHTG Berufspädagogik

Oktober 30, 2007

Mit Rubrics arbeiten und Strukturen legen

Gespeichert unter: Uncategorized — nicoret @ 8:45

Zuerst wurden wir von Frauke tüchtig aktiviert: „double double sit sit …“ zu zweit, zu viert … Braucht es dafür vor allem Konzentration oder Motivation oder was sonst noch?

Sandrine machte heute einen interessanten interaktiven Mini-Input zu Ursachen, Auswirkungen und Behandlungen von Prüfungsängsten. Als möglichen Umgang mit Prüfungsangst stellte sie Methoden wie das Vorstellen von Ressourcenpersonen und drei Energieübungen aus der Kinesiologie vor, die wir alle ausprobierten.

Nach einem allgemeinen Feedback gaben wir Rückmeldungen nach vorgegebenen Rubrics zu Qutputqualitäten. Unter anderem kam ich zum Schluss,

  • dass Rubrics zu einer objektiveren Einschätzung beitragen können,
  • dass eine sinnvolle Operationalisierung der Outputqualitäten jedoch recht anspruchsvoll ist und
  • dass die Einschätzungen auch unterschiedlich ausfallen können.

Beim verwendeten Rubric fände ich noch eine zusätzliche Kategorie zum Inhalt hilfreich (z.B. zu Richtigkeit, Relevanz und Vielfalt).

Schliesslich erprobten wir die Struktur-Lege-Methode am Beispiel des gelesenen Textes zur Werkstatt-Methode. Die Legearbeit war für mich persönlich etwas chaotisch. Geschätzt habe ich jedoch die Möglichkeit zur Reflexion auf der Metaebene. Ich kann mir gut vorstellen, die Methode in meinem Unterricht einzusetzen. Dabei würde ich besonders auf die Einhaltung der Spielregeln achten (nur jemand legt und kommentiert, die anderen hören zu) und allenfalls die Grösse der Arbeitgruppen frei stellen (alleine oder max. zu viert). Ich denke, dass so die individuell unterschiedlichen Lernarten mehr berücksichtigt würden.

Oktober 23, 2007

Wege zum selbstverantwortlichen Lernen

Gespeichert unter: Uncategorized — nicoret @ 7:38

Heute, 23.10., ging es in der Berufspädagogik um Aspekte des selbstverantwortlichen Lernens am Kauffrauischen bzw. Kaufmännischen Berufsbildungszentrum Zug. Unter dem Namen „Mittelpunkt“ werden neue Lehr- und Lernformen entwickelt und von Prof. Hacker von der PH Zug wissenschaftlich begleitet. Das Filmdokument gab Einblicke in den schulischen Alltag und die anschliessende Diskussion ergab zusätzliche Erkenntnisse zur Arbeit mit Kompetenzrastern und „Meilensteinen“ bzw. Prüfungen.

Es folgte eine Kurzinformation zur Arbeit mit e-Portfolios. Unter Mahara.elearn.ch können Portfolios zu unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen erstellt werden. Die Software läuft auf dem Server von Max Woodtli in Luzern. Mittels Passwörtern können views mit unterschiedlichen Zugansberechtigungen erstellt werden. Eine Alternative dazu wäre die Open-Software WebPage – was auch geübt sein will. Relevante Autoren auf diesem Gebiet sind Thomas Hacker und Felix Winter. Es folgen Links auf Ilias.

Ein weiteres Thema waren Lernjobs. Dabei geht es einfach gesagt um Arbeitsaufträge für Lernende. Lernjobs können bei diversen Unterrichts- und Sozialformen eingesetzt werden. Weitere Informationen unter www.lernjob.ch. Hausaufgabe bis 7. Januar 08: Einen Lernjob aus unserem Fachbereich gemäss Muster formulieren.

Die nächste Lektion wird Frauke einstimmen.

Oktober 22, 2007

Gedanken zu meiner Schule von morgen

Gespeichert unter: Uncategorized — nicoret @ 4:29

Mit dem Studiengang S2 möchte ich die neusten Tendenzen für die zukünftige Schule kennen lernen, um zu prüfen, was ich in meinen Unterricht sinnvollerweise einsetzen kann und will.

Wenn ich mir über den BP-Kurs und die andern Module Gedanken mache, so komme ich zum Schluss, dass ein optimaler Umgang mit Heterogenität eine grosse Herausforderung ist und bleiben wird. Dies gilt sicher für alle Schulstufen und wahrscheinlich vermehrt auch für das Gymnasium.

Einige Folgerungen daraus:
Voraussichtlich werde ich neben den herkömmlichen summativen Leistungstests vermehrt auch Kompetenzraster bzw. Rubrics vorgeben und teilweise auch von den Jugendlichen selbst ausformulieren lassen und flexibel einsetzen.

Neben der sicher weiterhin wichtigen Fachkompetenz werde ich wo immer möglich auch die Methoden- bzw. Lernkompetenz fördern. Darin habe ich schon seit einigen Jahren Erfahrung an unserer Schule, kann aber immer noch dazu lernen: Beispiele sind die Konzeptarbeit als Kommissionsmitglied „Arbeits- und Lerntechnik“ ALT, die Durchführung der früheren ALT-Wochen als Klassenlehrerin und die Einführung und Festigung eines Moduls zur Lernkompetenz als Fachlehrerin. Daher würde ich auch gerne als Mini-Input das Thema Lernkompetenzen bearbeiten.
Hilfreich für den Umgang mit Heterogenität ist sicher die vermehrte Arbeit mit Lernumgebungen. Da sehe ich viele Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten. Interessante und vielfältige Methoden habe ich auf ILIAS zum BUA-Kurs „Erweiterte Lernformen“ gefunden.

Mit mehr Selbstverantwortung und Selbstständigkeit der Jugendlichen, werden sicher auch die einen oder anderen kleinen disziplinarischen Herausforderungen ausbleiben. Bewusst wird mir auch die grosse Bedeutung des Übens, für die einen Lernenden etwas kürzer, für die anderen so lange, bis es eben „sitzt“.

Wer möchte, kann sich mit solchen und weiteren Fragen im Rahmen einer Weiterbildung für Lehrkräfte der Sekundarstufe II vertieft auseinandersetzen.

Oktober 9, 2007

Studiengang S2 Berufspädagogik. Meine Motive für Berufspädagogik?

Gespeichert unter: Uncategorized — nicoret @ 1:50

Obwohl ich schon seit sechs Jahren an einer Kantonsschule unterrichte, habe ich auch zur Berufsbildung und besonders zur Berufspädagogik einen guten Draht.

Durch mein Nachlizentiatsstudium in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung an den Universtiäten Zürich, Bern und Fribourg NABB habe ich viele bereichernde Eindrücke in die Berufswelt erhalten, sei es aus berufsbildender, wirtschaftlicher oder psychologisch-pädagogischer Sicht. In unserer Diplomarbeit haben sich Sibylle Häller und ich mit der Frage „Anlehre beendet, was nun?“ befasst.

Als Berufsberaterin an der Sozialversicherungsanstalt habe ich unzählige Menschen bei ihrer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder Umschulung begleitet. Menschen, die durch Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall behindert sind oder wurden und einen ersten oder neuen Weg in die Arbeitswelt und ins gesellschaftliche Leben suchen.

Dazu gehörten berufliche Anlehren in einer Institution der Invalidenversicherung oder in einem Betrieb, Lehren oder ein Studium. Bei Berufsleuten ging es häufig um die Begleitung beruflicher Umschulungen oder Berufsabklärungen u.a.m.

Schliesslich habe ich als Studienberaterin auch immer wieder stellenlose Menschen im Auftrag des Regionalen Arbeits-Vermittlungszentrums RAV beraten und im Berufs-Informations-Zentrum BIZ Kurzberatungen angeboten.

Alles in allem habe ich die duale Berufsbildung mit der Möglichkeit für Anlehren, Lehren, der Berufsmatura und der Fachhochschulen sehr schätzen gelernt.

Ich denke, eine gute Berufsbildung ist für ein Land und seine Leute sehr wichtig und bin schon auf die pädagogischen Inhalte des Moduls „Berufspädagogik“ gespannt.

Oktober 7, 2007

Hello world!

Gespeichert unter: Uncategorized — nicoret @ 2:09

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