Im BP-Kurs vom letzten Dienstag hat uns Sebastian mit seinem Einstieg erst einmal den Rhythmus gegeben. Unter dem Motto „Komplexität“ haben wir ihm mit Händen und Füssen nachgeklopft und dabei der Reihe nach aus unseren Weihnachtsferien berichtet. Tatsächlich wurden die Klopfmuster immer vielfältiger und komplexer und Max Woodtli filmte das ganze Klangwerk.
„Fragen geben die Denkrichtung vor“ – damit führte Max ins Coaching ein:
Wir bildeten mit Stühlen einen inneren und einen äusseren Kreis, so dass sich immer zwei gegenüber sitzen. Bei „Aechz, Stöhn, Krächz“ berichtete der/die eine zu „Was ist das letzte Jahr nicht gut gelaufen?“ und die/der PartnerIn stellte Warum-Fragen. Es wurde rotiert und mit neuen Partnern zur selben Frage Wie-Fragen gestellt. Auf beiden Seiten wurden Unterschiede erlebt: z.B. ist Warum auf Ursachen in der Vergangenheit ausgerichtet – die wir wahrscheinlich nie genau kennen werden. Wie ist mehr im Hier-und-Jetzt und zukunftsorientiert auf den Prozess fokussiert. Kontextabhängig kann die Frage nach dem Warum sinnvoll und hilfreich sein. Die Frage nach dem Wie kann jedoch leichter eine Entwicklung in Gang bringen.
In gespielten „Verkaufsgesprächen“ wurde jemand als Verkäufer/Verkäuferin instruiert zwei andere zu überzeugen, eine Ferienreise zu buchen. Diese hatten die Aufgabe, sich möglichst inkongruent zu verhalten: entweder verbal offen und nonverbal verschlossen oder umgekehrt zu sein. Auch hier wurden auf beiden Seiten Unterschiede festgestellt. Beides kann jedoch recht verwirrend sein.
Fazit: mit der Art, wie wir mit unserer Körperhaltung umgehen, beeinflussen wir wie wir denken und mit der Art, wie wir denken, beeinflussen wir unsere Körperhaltung.
„Der Körper ist die Sprache der Seele“ Samy Molcho
Wie können wir mit von konstruktivem Visualisieren und Zielmanagement Schülerinnen und Schülern optimal für ihren Lernprozess coachen?